ordnen, strukturieren, priorisieren, bewerten, systematisieren…
ordnung…kunst


Mit ihrem Kunstwerk ORDNUNG steckt Anke Nickol den Rahmen groß.
Über 1,30 x 1,50 Metern leitet die Künstlerin einen nuancierten Perspektivwechsel ein.
Wie positionieren wir uns und was nehmen wir dadurch wahr? Gehen wir ins Detail oder erfassen wir das Große Ganze? Treten wir näher oder möchten wir Abstand bewahren?
Die Künstlerin spiegelt uns, gewissermaßen, eigene Verhaltensweisen und bekannte Strukturen. Wir nehmen wahr, was wir (er)kennen, wir orientieren uns an den Strukturen, die uns bekannt sind. Doch welche Strukturen sind uns bekannt und wie ordnen wir sie ein?
In ihrem Kunstwerk beeinflussen sich die einzelnen Streifenelemente, wird einer entfernt verändert sich das Gesamtwerk. Werden die Streifen anders geordnet, kommt es ebenfalls zu einem veränderten Gesamtwerk. Wenn es also Millionen von Möglichkeiten der Ordnung und Struktur gibt, anhand welcher messen wir unsere Entscheidungen?
Wie bewerten wir unser eigenes Verhalten in der (gesellschaftlichen) Struktur, wenn es das Große Ganze verändern kann?
Wo verorten wir das Kunstwerk, wo verorten wir uns? Und wie bringen wir das Kunstwerk letztendlich mit unserer Gesellschaft und unserem eigenen Blick und Handeln in Verbindung? Indem wir es einordnen.
Ob Materialien, Dimensionalität, Farben, Textur, Muster- das Detailreichtum bietet eine 1,30 x 1,50 Meter große Fläche Bezug zu nehmen. Die Künstlerin Anke Nickol lädt uns dazu ein, uns zu positionieren und dabei hinzuschauen- für sie ist das mehr als in Ordnung. März 2025 Lenna Nickol







März 2025 Pop-up Galerie Volksdorf
